DIE INITIATOREN


Wir, Hannes und Martin, sind zwei alte Freunde und hatten den großen Wunsch aktiv zu werden. Wir wollen zeigen, dass private Initiativen was bewegen können, schnell sind und wirklich und konkret helfen können - vor Ort und aktuell - und indem sie Nachahmer findet und anderen Mut macht. Wir kennen uns aus einer tollen Zeit in Kiel und haben zusammen die Gäste einer Szenekneipe mit Cappuccino und vielen anderen Dingen bespaßt, haben damals schon immer auch die Welt verbessern wollen. Heute ist Hannes erfolgreicher Gastronom in Hamburg, Martin führt eine Werbeagentur und ist Herausgeber eines Stadtsportmagazins. Beide haben zwei wunderbare Kinder.

Hannes Nöllenheidt

Vorsitzender

 

"Sobald es nicht mehr um die Flüchtlinge als Masse geht, sondern der Einzelne ein Gesicht bekommt, verändert sich etwas"

Martin Blüthmann

Vorsitzender

 

"Unsere erste Leitidee ist natürlich Integration durch Sport. Und wir wollen schlichtweg ein Zeichen setzen, dass man einfach machen kann. Wir sind stinknormale Bürger."


DER HINTERGRUND


  • Wir sind im Winter mit unserer Idee angetreten weil die angespannte ungewisse Flüchtlingslage nicht nur die Politik die Behörden oder die Medien sondern immer noch viele Bürger beschäftigt.
  • Wir wollten den Bürgern in diesem Land aufzeigen, dass es viele Möglichkeiten gibt aktiv werden zu können. Auch über die Spende von Kleidung und Hygieneartikeln hinaus. Wir wollten, wie andere auch, durch menschliche Maßnahmen die Willkommenskultur in Deutschland unterstreichen, ein weiteres Zeichen setzen. Ein Zeichen gegenüber den Flüchtlingen aber auch ins Land, um möglichst viele Nachahmer zu generieren aber auch um zu motivieren einfach zu machen.
  • Unsere Idee trägt die Überschrift „Integration durch Sport“.
  • Es viele Maßnahmen im dt. Sport, über Verbände und Vereine, den angekommenen Menschen auch ein Sportangebot zu bieten. Fast ausschließlich findet dieses Angebot aber nicht in den Einrichtungen sondern vielmehr in den Vereinen statt. Da sich Vereine, strategisch auf längerfristige Engagements eingestellt, aufgrund der regionalen Verantwortungen aber vornehmlich in den Folgeeinrichtungen engagieren, kommen aus unserer Sicht gerade die Erstaufnahme- und Übergangseinrichtungen zu kurz. Dabei ist hier die Not am Größten: traumatisierte Menschen, extreme Ungewissheit, Konfliktpotentiale durch unterschiedliche Nationalitäten etc.
  • Unser Projekt gestaltete sich deswegen wie folgt:
  1. Kauf von mobilen Soccerfeldern, Entwicklung der entspr. Logistik inkl. Leih-Transporter etc
  2. Sechs Tage, sechs Standorte („Regelmäßigkeit“), beworben durch Aushänge etc.
  3. Unterstützt durch Studenten (unentgeltlich) des Hamburger Hochschulsports
  4. Bespielen des Platzes, Animation, Turniere, Schiedsrichter, ... bis hin zur Teilnahme an Fußball-Turnieren
  5. Durchmixen der Mannschaften, sodass unterschiedliche Nationalitäten in Teams zusammen spielen etc.
  • Die aktuelle Lage, Grenzschließungen in Südeuropa etc., damit einhergehende Planungsdefizite behördlicherseits forciert Ungewissheit und Frustration bei den Bewohnern der Flüchtlingseinrichtungen.
  • Diese Lage impliziert aber auch immer wieder Veränderungen der Infrastruktur resp. Anzahl Einrichtungen, Aufnahmekapazitäten, Trägerschaften, Verantwortlichkeiten, bauliche Maßnahmen etc. Und na klar, dass in langfristig angelegten Einrichtungen auch an Sportangebote gedacht wird ist gut und sehr richtig. Lange Planungshorizonte, auch für bauliche Maßnahmen, rufen uns auch hier, wie auch bei den Erstaufnahmeeinrichtungen, auf den Plan.

ZWECK DES VEREINS


Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und der Hilfe für Flüchtlinge. Kick it-United fördert den Gedanken Integration durch Sport gezielt an den Aufnahmestellen für Flüchtlinge in Hamburg. Er versteht sich als Förderung der Völkerverständigung sowie als Förderung des Sports im Sinne der Integration der verschiedenen ethnischen Gruppen in diesen Flüchtlingslagern. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Aufstellung von zwei mobilen Street-Soccer Plätzen an den sieben Tagen der Woche an sieben unterschiedliche Flüchtlingsunterkünfte. Dort veranstalten wir ganztägig Fußballspiele und –turniere mit den verschiedenen ethnischen Gruppen. Es wird vor allem versucht, gemischt spielende Mannschaften zu organisieren. Dabei steht der Gedanke „Integration durch Sport“ im Vordergrund, der dafür sorgen soll, daß Spannungen und Berührungsängste zwischen den einzelnen ethnischen Gruppen durch gemeinsame körperliche Betätigung abgebaut und verbessert werden können. Mit Hilfe von Dolmetschern und Sportpädagogen werden Regelwerk und Verhaltensformen näher gebracht, um die Freude am Sport und am Teamgeist zu fördern.

AUSBLICK UND STRATEGIE


  • Zunächst Fortführung der Tagestouren durch aktuelle Erstaufnahme- und Übergangseinrichtungen mit unserem mobilen Soccerfeld: sechs Tage, sechs Standorte.
  • Kauf von weiteren mobilen Soccerfeldern für einen dauerhaften Aufbau dieser Anlagen für Wochen oder Monate, auch als Übergangslösung im Zuge geplanter Baumaßnahmen von Sportanlagen in den Einrichtungen.
  • Entsprechend dauerhafte Begleitung all dieser Felder durch studentisches, sportorientiertes Hilfspersonal (gegen Verpflegungsgeld) zur Animation, Betreuung, Aufsicht, ... (s.o.)..
  • Organisation von Einmal-Events, nach Absprache mit den Behörden/Einrichtungsleitungen (Einrichtung gegen Einrichtung, größere Turniere etc.).
  • Nach konsequenter Etablierung des bestehenden Konzeptes, Entwicklung von weiteren Ansätzen mit den Adressaten junge Männer 18+ aber auch Konzeption von Maßnahmen und Angeboten für Mädchen/Frauen 14+.